Boys Of Summer – Der 80er-Podcast

Boys Of Summer – Der 80er-Podcast

Transkript

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00:00:01: Die sind ja gar nicht so viel anders als wir.

00:00:03: Da gibt es natürlich wirklich alle Miesentricks,

00:00:06: mit Gitarre und Muttermonika

00:00:07: ziemlich naiver fröhlicher poppiger

00:00:11: Pop-Song.

00:00:11: Ja dieses Motiv der Versöhnung.

00:00:13: Soldaten als ausführende arme Schweine werden die Politiker sich schön aushalten.

00:00:18: Wofür

00:00:19: ist Krieg gut?

00:00:20: Für absolut nichts!

00:00:38: Moin und hallo, schön dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Boys of Summer dem Musik Podcast, der sich voll und ganz den Achtzigern widmet mit allem was die Synthesizer und die Geschichten dahinterher geben.

00:00:50: Und heute wird das ernster als sonst, denn heute geht es um zwei Wörter, die sich in kaum einem Jahrzehnt so unversöhnlich gegenüberstanden wie einen Achtzigern Krieg und Frieden.

00:01:02: Da wächst eine ganze Generation mit Syntheseisern und Neonfarben auf... ...und im Hintergrund steht ganz real die Angst vor dem großen Knall, kalter Krieg, Nachrüstungsdebatte, Persian II SS-Zwanzig Und die Frage, die sich damals viele stellten, erleben wir das Jahr zweitausend überhaupt noch.

00:01:20: Diese Angst hat sich wie sollte es anders sein auch in der Musik niedergeschlagen?

00:01:25: In Folge Nummer zweiundachtzig haben wir uns mit deutschsprachigen Friedenssongs der Achtziger beschäftigt.

00:01:32: heute soll es um Englisch Sprache gehen und da zeigen sie sich neben dem drohenden Atomkrieg der Supermächte noch ganz andere Themen Die Nachwirkung des Vietnamkriegs, der Falkland Krieg aber auch innerstaatliche Konflikte wie Nordirland.

00:01:48: Ich bin Eckhard Maronde und gemeinsam schauen wir uns heute an wie die Popmusik der Achtziger mit diesem Spannungsfeld umgegangen ist.

00:01:55: und keine Sorge es wird nicht nur düster denn wo Angst ist ist auch Sehnsucht nach Frieden.

00:02:02: wenn ich sage Wir dann heißt das dass sich heute im Boys of Summer Podcast Studio einen Gast habe der mir kompetent zur Seite steht.

00:02:10: Er ist evangelischer Pfarrer und Musikliebhaber.

00:02:13: Und genauso wie ich, Kind der Achtziger!

00:02:16: Hallo Stefan Zeipel, schön dass du wieder mit dabei bist.

00:02:19: So Eckhardt, schön da sich

00:02:20: schon zum dritten

00:02:21: Mal.

00:02:21: Ja wahnsinn,

00:02:22: das geht

00:02:24: schnell.

00:02:25: Du warst ja schon als Bundestrainer hier... ...als einer von vierundachtzig Millionen.

00:02:32: Genau, war jetzt ja Nicht ganz so erfolgreich, aber es war ja auch nicht unsere Sache, sondern wir wollten... Wir haben alles gegeben auf jeden Fall mit unseren Fußball-Songs für die und von der deutschen Fußball-Nationalmarschaft.

00:02:47: Es hat nichts sollen sein!

00:02:49: Aber in zwei Jahren ist die nächste Chance mit einem neuen Bundes-Trainer und dann wird man sehen?

00:02:56: Alles klar!

00:02:57: Und du warst das erste Mal hier.

00:02:58: da haben wir über Friedenssongs der Achtziger gesprochen Und da hatten wir uns die Deutschen.

00:03:08: Songs vorgenommen.

00:03:09: Heute werden wir uns die englischsprachigen Songs vornämen,

00:03:11: also nicht die sondern ein paar davon.

00:03:14: Gibt es dann so viele?

00:03:17: Ich habe mal einfach eine Liste versucht zu erstellen mit Sachen die mir einfielen und natürlich noch künstliche Intelligenzen nochmal angefragt, die mir auf die Sprünge helfen, was mir nicht so spontan einfiel und das wären mehrere Folgen, wenn wir alle aufnehmen wollen

00:03:33: würden.

00:03:33: aber... Wie viele Folgen sollen wir denn machen?

00:03:37: Ich würde sagen, wir machen jetzt einfach mal.

00:03:39: Dann gucken wir.

00:03:40: wenn da am Ende noch was offen ist und die Zeit doch zu weit überschritten ist dann kann man sich ja noch für ein viertes Mal verabreden.

00:03:47: Alles klar!

00:03:50: Die achtziger Jahre waren voller Krieg, voller Frieden gerade von künstlerischer Seite.

00:03:55: das heißt es gibt sehr viele Songs die den Krieg anprangern die sich für Frieden aussprechen.

00:04:01: darüber sprechen wir.

00:04:03: Aber die Achtziger beginnen natürlich in der Hinsicht jetzt nicht bei Nassat-Achzig, sondern es gibt natürlich Vorläufer.

00:04:10: Das heißt also alle Konflikte haben vorläufe und natürlich gibt es auch jede Menge Friedenssongs aus den Jahrzehnten zuvor.

00:04:19: und wo soll man da anfangen?

00:04:20: Genau deswegen ist es ja ganz gut dass das ein Achtzieger Podcast war.

00:04:24: Also da können wir tatsächlich nur erwähnen... Was es da eventuell gab, natürlich fällt einem als großen Aktivist der Ende sechziger Anfang, siebziger John Lennon ein mit Imagine oder Give Peace a Chance Happy Xmas Wars Over aber auch natürlich anderer.

00:04:43: Bob Dylan wäre natürlich auch der klassische Mitgitarre und Muntamonika was für mich auch... Kommen wir vielleicht bei einem Lied später noch mal zu immer das klassische Friedenslied rüberbringen, eigentlich sozusagen ausmacht.

00:05:00: Also mehr Instrumentierung als Gitarre und Mundharmonika brauchst du gar nicht.

00:05:04: also so ein bisschen John Bias mäßig.

00:05:06: dann auch Folk und das war dann die Aussage.

00:05:11: es gab natürlich da auch schon anderes.

00:05:14: Ein Lied was mich immer sehr begeistert hat vielleicht auch zu seiner raue Stimme war Barry McGuire Eve of Destruction.

00:05:27: Ich hör

00:05:28: schon, wir müssen ja auch mal so eine eigene Version davon aufhören.

00:05:31: Nee das ist glaube ich nicht nötig.

00:05:32: Ich kann

00:05:33: auch Akkustik-Gitarre spielen dazu.

00:05:35: Und Muntermonika?

00:05:37: Garantiert!

00:05:38: Genau das habe ich auch rauf und runter gehört... Wo ich übrigens, das haben wir gerade im Vorgespräch schon mal kurz.

00:05:45: Da habe ich den Unterschied zwischen Mono und Stereo gelernt bei diesem Lied.

00:05:50: Das hat jetzt weniger mit Frieden und Krieg zu tun sondern... Ich hatte in meinem ersten Auto nur ein Radio drin und hab dann irgendwie einen Solo-Kasettendeck angeschlossen und konnte dann noch meine Mixtapes eben hören Und da auf einem war dieses Lied drauf und als ich dann auto fuhr und das Lied war dran hörte ich nur die Musik und wunderte mich, warum singt der Kerl nicht?

00:06:14: Der hat auch sonst immer gesungen.

00:06:16: Und das Lied ist eben aufgenommen in linke Spur Musik, rechte Spur Gesang und bei dem Mono Gerät kam nur die Musik rüber.

00:06:26: Ja da war man in den sechziger Jahren schon sehr kreativ.

00:06:30: Man hat viele Sachen glaube ich auch wieder verworfen gerade mit solchen Mit so einer Aufsplittung

00:06:40: Da zum wieder verworfen, es gibt auch irgendwie eine Live-CD von den Ärzten wo die das ganze Gequassel was sie immer zwischen den Stücken aufgenommen haben und damit sie Platz sparen oder möglichst viel auf eine CD drauf bekommen.

00:06:56: Haben so da auch auf der linken Spur eine Sache und auf der rechten Spur.

00:06:59: Das heißt man musste den Balance Schrägler immer nach links oder rechts drehen weil sonst hatte man doppelgequasselt auf dem Ohr.

00:07:07: Die siebzig Minuten, die gewöhnliche auf eine CD drauf waren.

00:07:12: Auf hundertvierzig Ausdehnen.

00:07:17: Ganz weit weg vom Thema

00:07:18: aber gut.

00:07:19: Hatten die Ärzte auch?

00:07:20: Ich meine, auch achtziger Jahre hatten wir einen Friedenspanzer.

00:07:23: Ja genau.

00:07:24: Das ist jetzt neunziger.

00:07:25: Aber

00:07:26: das war oft in der Schreinau-Liebe

00:07:28: glaube ich.

00:07:29: Okay.

00:07:30: Ja in den achtzehren glaube ich war es... Nee, aber wir sind ja auch gar nicht bei den

00:07:36: Deutschen.

00:07:36: Egal, richtig!

00:07:38: Also Barry McGuire, Eve of Destruction, da ging es um Krieg per se.

00:07:45: Destruction und Zerstörung.

00:07:48: Ja

00:07:48: also genau!

00:07:50: Und das waren sozusagen die Hinführungen

00:07:52: aber

00:07:53: da findet man mehr.

00:07:54: Cat Stevens wäre sicherlich auch noch einer den man nennen könnte.

00:07:57: Aber der kommt ja auch wieder in diese Kategorie Folk Gitarre

00:08:01: und

00:08:02: das sind so die mir da spontan jetzt einfallen weil ich habe mich natürlich bei der Vorbereitung Östel, vor allen Dingen auf die Achtziger

00:08:10: begrenzt.

00:08:11: Genau aber ich sehe hier... Ich lunze auf deine Liste hier und da sehe ich einen Namen Black Subbers nämlich und Warpics von neunzelsebzig und das ist natürlich auch ... Da geht es um Soldaten als ausführende arme Schweine während die Politiker sich schön aushalten und dieses ganze Schlamassel anrichten.

00:08:34: Das war so die Aussage und es ist natürlich auch ein, ja, gewisserweise ein Antikriegs-Song bzw.

00:08:41: natürlich dann auch in brachial Sound.

00:08:46: also vielleicht die passende Thematik dann auch für den Sound.

00:08:50: Da haben wir da natürlich auch schon... Also die Frage, warum macht einen Künstler überhaupt so ein Song?

00:08:59: John Lennon, Bob Dylan natürlich mit seiner immer etwas nöligen Stimme.

00:09:04: Das sind halt Friedensaktivisten gewesen.

00:09:08: Black Sabbaths der Pasta ist vielleicht einfach besser als ein Sound obwohl sie dann auch davon überzeugt sind.

00:09:15: aber es passt da einfach.

00:09:17: Ich glaube dass die Sehnsucht nach Frieden irgendwo in jedem Menschen steckt und auch völlig unabhängig davon welche Musikrichtung er macht oder gerne hört.

00:09:32: Und es war halt vielleicht nur als Genre, das ist natürlich auch dann mit der Hibi-Bewegung Love Peace Rock'n Roll noch mal ein anderer Ausdruck gewesen.

00:09:46: aber von daher glaube ich dass man in jedem Genre Vielleicht manifestiert sich das auch nochmal in den Achtzigern, wo wir gleich vielleicht eine gewisse Vielfalt an Musikrichtungen zeigen können.

00:09:58: Wo die verschiedenen Aktivismus-Bestrebungen manchmal vielleicht auch nur Mainstream bedienen bestimmt auch aber deutlich machen dass auch das Thema Friedenslieder nicht auf ein Musik-Genre festzulegen

00:10:14: ist.

00:10:14: Genau!

00:10:15: Dann lasst es gleich mal anfangen und Am besten ist es so, wenn wir das auch so ein bisschen thematisch gliedern.

00:10:24: Eine Sache die natürlich die achziger Jahre durchzogen hat war der kalte Krieg und die Bedrohung des Atomkriegs, also die natürlich mit Hiroshima Nagasaki tatsächlich auch mal wahr geworden ist die über dem Jahrzehnt gelegen hat als Nominose-Bedrohung, die manchmal kälter und etwas heißer wurde.

00:10:52: Und die nukleare Bedrohungen ganz klar!

00:10:57: Ein Song kam direkt in den vergangenen Jahren, musikalisch eher ungewöhnlich.

00:11:03: Gerade wenn man dann hört er wirkt gar nicht düster, gar nicht bedrohlich sondern eigentlich sehr... Ja, naivfröhlich.

00:11:12: Ja und passen zu den Achtzigern so sehr poppig.

00:11:17: Poppig genau.

00:11:19: Und ja du redest wahrscheinlich von OMD...

00:11:24: Genau.

00:11:29: Und was ich auch erst später rausgefunden hatte das eben nicht irgendwie der Name von einer Schulfreundin, die er da besingt.

00:11:39: Sondern tatsächlich so hieß die Mutter des Piloten nämlich und ... Der hat eben am sechsten August nineteenhundertfünfundvierzig die Atombomber

00:11:49: auf

00:11:49: Hiroshima abgeworfen.

00:11:51: Das ist natürlich schon ziemlich hart, ne?

00:11:54: Also ein tolles Geschenk an die Mutti also... Nicht wirklich.

00:11:59: Nee!

00:11:59: Und dann eben auch mit der in dem lieb vorkommenen text zeile jetzt eight fifteen

00:12:05: das war die zeit wo die atombombe dann detonierte

00:12:10: man auch tatsächlich durch eben die explosionswelle da ganz viele auch elektronische uhren stehen geblieben sind und man diese zeit deswegen ablesen konnte.

00:12:23: ja fürchterliche sache natürlich ziemlich naiva fröhlicher poppiger pop song

00:12:31: Ja, aber manchmal ist ja sozusagen das so ein bisschen auch durch vielleicht von hinten durch die Brustensauger.

00:12:38: Dass man erst beim... Erst hört man das, es ist auch lokal tanzbar würde

00:12:44: ich

00:12:44: sagen.

00:12:44: und wenn man sich dann textlich mal damit beschäftigt irgendwann nach...

00:12:49: Darum geht's, ja genau.

00:12:53: Genau Popmusik ist halt Pop-Musik und muss ja nicht per se erschreckend sein.

00:12:58: auch immer Da gibt es ja anderes.

00:13:01: Ja, kommen wir bestimmt auch nachher nochmal zu, dass wir da was sehen.

00:13:04: Aber den sollten wir jetzt vielleicht als erstes dann hören und fangen mal mit Achtzig an...

00:13:08: Ja auf jeden Fall!

00:13:08: Also wir hören jetzt einfach mal rein genau OMDI Inola Gaye Und dann hören wir uns gleich wieder So das waren OMDI & INOLA GAYE.

00:13:22: Kannst du fehlerfreiere nicht die ausformulierte Bindbezeichnung ausgesprochen?

00:13:27: Also ich krieg's nicht um, wie du

00:13:32: siehst.

00:13:34: Thank

00:13:35: you!

00:13:36: Das hör' ich mal gern.

00:13:38: Ja

00:13:38: was haben wir noch?

00:13:39: Ich glaube das ist ja sozusagen... also zum einen passt das sehr schön.

00:13:42: jetzt für das erste Lied weil es eben... ...Ninzundhundertachzig herauskam und dann auch so zu sagen auf den ersten Atombompenabwurf ging, dann kam er danach, achte neunter Augusten noch die Bombe auf Nagasaki.

00:13:56: aber das waren so die beiden Bisher zum Glück einzigen Bomben, die irgendwo abgeworfen wurden.

00:14:02: Ansonsten gab es natürlich jede Menge Atomwaffen-Tests und so weiter.

00:14:06: auch das ist eine Katastrophe für Umwelt um ganz viele Menschen.

00:14:09: Ganz klar!

00:14:10: Aber eben es war kein feindlicher Angriff aber dadurch eben vor allen Dingen dann über die Jahre gesteigert.

00:14:18: Natürlich muss man ein Kuba-Krise, Stationierung usw.

00:14:22: noch mit hineinnehmen in den Achtzigern vielleicht beginnen mit der Wahl von Ronald Reagan als neuen US-Präsidenten, der dann als Republikaner Jimmy Carter als Demokraten abgelöst hat und mit seinen Programmen ja mit Star Wars

00:14:42: quasi

00:14:42: wie er den Welt aufrüsten wollte.

00:14:46: Und auch in klaren Konfrontationskurs wiedergegangen ist.

00:14:50: was das haben wir in der deutschen Folge damit in der Folge mit den deutschen Liedern besprochen, was mit dem NATO-Doppelbeschluss dann in Deutschland war und so weiter.

00:14:58: Da ging das Wettrüsten noch mal richtig los.

00:15:01: Und dann darum auch wieder die Angst vor Atomkrieg und der Möglichkeit, das nochmal zu machen.

00:15:10: also wir haben es jetzt glaube ich nicht dabei aber Forever Young, Ayo Kondo Drops & Bomber'n Ass wären natürlich auch so eine latente Angst die da durch raus

00:15:19: kamen.

00:15:19: Also wir hatten ja gerade eben Poppiger herangehensweise und es gibt natürlich noch eine richtig auf die Disco abzielende Herangehendsweise, nämlich Frankie Goes to Hollywood.

00:15:31: Die genau diesen Konflikt zwischen USA und Russland in dem Fall ja mit so einem Augenzwinkern dann natürlich auch auf die Spitze trieben.

00:15:43: und der Song ist Two Tribes.

00:15:53: Ja und das ist sozusagen, dass ich das auch lange Zeit gar nicht als Friedenslied wahrgenommen habe.

00:15:58: Oder als Antikriegssong wahrgenommen haben weil ich es vielleicht auch nicht so auf die Texte beachtet habe sondern erst mal auf die Musik.

00:16:06: Und da rührte für mich immer noch ein richtiger Protestsong-Frieden Song.

00:16:15: Da steht einer mit Gitarre und Muntamonika auf der Bühne poppig elektronische, mit-achtziger.

00:16:24: Holly Johnson mäßige und also das fand ich von daher ganz... nicht auch später zu merken, ach guck mal der beschreibt ja eigentlich genau diesen kalten Kriegkonflikt.

00:16:37: Das kleine Video ist ja auch irgendwie mit Dragon

00:16:39: oder... Ja genau.

00:16:40: also es ist dann natürlich wirklich so die Spitze getrieben.

00:16:45: Also im Grunde genommen werden dann die beiden Lieder in einen Ring geschickt und müssen sich dann stellvertretend für ihre Nationen da messen und da gibt es natürlich wirklich alle Miesentricks, Reisen, Kratzen, Spucken.

00:17:03: Alles mit dabei!

00:17:04: Und in die Eingeweide und noch drunter aber natürlich ein Song für die Tanzfläche.

00:17:14: im Grunde genommen also es ist eigentlich ein Disco-Song und wirklich so mit dem Frankie Ghost zu Hollywood Augenzwinkern.

00:17:24: Also eigentlich haben sie ja drüber gestanden, weil sie waren eigentlich zu cool um irgendwie so ein reines Friedenslied zu spielen und... Wollen wir mal rein?

00:17:33: Auf jeden Fall.

00:17:39: Ja das waren Two Tribes von Frankel Gosser Hollywood und es gab jetzt aber natürlich auch schon etwas schwermütigere Sachen aus den nachtziger Jahren die sich mit einem russisch-amerikanischen Konflikt oder mit dem Kalten Krieg der natürlich sehr viel mehr Länder Zwei Systeme beziehungsweise die halbe Welt umfasst hat, auseinandergesetzt hat.

00:18:03: und da ist natürlich ein Künstler zu nennen.

00:18:06: Nämlich Sting.

00:18:08: Yo!

00:18:09: Russians.

00:18:10: Russians?

00:18:11: Du machst dich.

00:18:12: Worum ging's da?

00:18:13: Um Russen.

00:18:14: Ja genau also das ist... Die eindringliche Textzeile ist ja dass er sich damit auseinandersetzt.

00:18:22: Krusztow gesagt hat, wir werden euch vernichten.

00:18:26: Der war da gerade noch dran?

00:18:27: Nein der war nicht mehr dran.

00:18:30: Da muss man

00:18:30: nachrechnen natürlich.

00:18:32: Also ich habe über das Leeds Ding dann tatsächlich im Lexikon mal die Namen nachgeschlagen auch Oppenheimer deadly toy was ja da kommt.

00:18:40: wer ist denn eigentlich dieser Herr Oppenheimer?

00:18:41: von Dema spricht und so.

00:18:42: oder gab es Christian Nolan's Film noch nicht?

00:18:45: naja auf jeden Fall... Das war auch eine Seme lieg mir gekauft hatte von dem Russians League.

00:18:50: Du so Russians love their children too, dann ist es ja ignorant thing to do eben Krieg zu führen.

00:18:58: Ist denn Sting der Ansicht gewesen dass die Russen auch ihre Kinder lieben oder ist das offen?

00:19:03: Ja er lässt das als Frage stehen aber geht eigentlich davon aus.

00:19:06: also das wäre ein ignorant Thing To Do.

00:19:09: ist so the Russians Love Their Children Too ist glaube ich die Textseile.

00:19:12: Das war eben sozusagen.

00:19:13: natürlich liebt man seiner Kinder und von daher wär's blödsinnig weiter in diesen Konflikt zu gehen.

00:19:20: bei tatsächlich stattfindenden Atomkrieg die Welle.

00:19:26: Die radioaktive Wolke macht eben nicht halt vor irgendwelchen Ländergrenzen und es fällt dann auch dich zurück, wie es irgendwann auch unter der schwarzen Glocke sein.

00:19:35: und das war ja auch seine erste Solo-Platte glaube ich, Dream of the Blue Turtles wo das Russians drauf waren.

00:19:41: aber das war eben tatsächlich das Ding.

00:19:43: Russians habe ich mir als Single geholt und dann hab' ich mich auch die Platte geholt.

00:19:49: vielleicht naiven denken, wenn der ein so'n Friedenssong hat.

00:19:54: Dann

00:19:54: sind alle so!

00:19:57: Und habe mich dann auch mit dem Langenschalt hingesetzt und die Texte versucht zu übersetzen.

00:20:02: Das geht heute natürlich sehr viel einfacher.

00:20:04: man googelt einfach die Texten im Internet und lasst sie sich übersetzen.

00:20:09: Genau das war internetbar.

00:20:11: So war aber das schwieriger.

00:20:13: Ich bin dann tatsächlich an Grenzen gekommen, als ich das auch auf der Platte befindliche Moon Over Bourbon Street versucht habe zu ersetzen.

00:20:21: Das heißt Moon Over bourbon street und ich hab natürlich Wort für Wort versucht zu übersetzen und bin dann bei Bourbon street nicht als Eigenname draufgekommen dass das eben eine berühmte Strahne ist in New Orleans wo ja das Ding als quasi auch Jazz Musiker sozusagen sich ein bisschen beheimatet fühlte sondern eben Ja, Bourben ist entweder der Whiskey oder was mir mein Langenscheid Lexikon aussachte ein alter Politikfunktionär.

00:20:54: Und dann habe ich das mit in meiner deutschen mitgeschriebenen Übersetzung als Funktionär da es einen Mond über einer Funktionäerstraße machte für mich keinen Sinn.

00:21:03: Also für keinen machte Irgendeinen Sinn.

00:21:07: Hast

00:21:07: du deine Erkenntnisse jemandem mitgeteilt?

00:21:10: Jetzt

00:21:11: heute hier dir

00:21:12: und vielleicht

00:21:14: auch noch anderen.

00:21:15: Das heißt, wenn es jemanden unter euch gibt die ihr zuhört dann schreibt doch gerne mal in die Kommentare auf Facebook oder Instagram.

00:21:24: habt ihr das vielleicht auch so aufgefast teilt?

00:21:27: ist uns mit.

00:21:28: wir sind gespannt Russians.

00:21:30: Russians genau also gern nochmal rein.

00:21:32: Auf jeden Fall, das machen wir jetzt und wir hören uns gleich wieder.

00:21:39: Ja!

00:21:40: Wir gehen wirklich auch schon in großen Schippen auf das Ende des Jahrzehnts, der Achtziger zu und da kam noch mal ein großer amerikanischer Künstler mit einer... ja was ist es?

00:21:52: Malade eigentlich Leningrad, Billy Joel und Leningrat.

00:22:01: Ich finde immer noch großartig ein Album Stormfront, wo ja auch We Didn't Start The Fire oder Down East da Alexa drauf ist.

00:22:11: Du guckst jetzt so als ob du das ein bisschen an dir vorbei gegangen

00:22:14: hast?

00:22:15: Nein, nein, wir didn´t start the fire!

00:22:19: Das sagt man natürlich schon.

00:22:21: Ja, Lillingrad ist textlich eine... Story, also das Album von den neunundachtzig.

00:22:27: Das Lied eben auch, wo er von einem russischen Clown Victor Razinov singt.

00:22:33: Den hat der in den Achtziger Marken gelernt bei einer Tour die Billy Joel in der Sowjetunion damals in der UDSR noch machte.

00:22:41: und er besingt sozusagen das Leben von diesem Victor und sein eigenes Video Entweder noch im zweiten Weltkirur kurz danach geboren sind.

00:22:52: und der Victor ist eben ohne Vater aufgewachsen, war sein Vaterstab in Leningrad bei dem Battle da eben.

00:23:00: Und dann hat aber dieser Victor als Clown Billy Joel's Tochter zum Lachen gebracht und er besingt auch dass sie eigentlich gar nicht so unterschiedlich sind sondern es sind alles Menschen Mit dem, was er auch in den nachtzigern aufgewachsen ist.

00:23:17: Der Russe ist böse und der Amis gut.

00:23:20: Dass das völliger Blödsinn ist und dieses Motiv der Versöhnung einander kennen zu lernen ins Gespräch zu kommen und wertzuschätzen wie wir als Menschen miteinander verbunden sind egal welcher Ausrichtung, jetzt Kommunismus, Kapitalismus, welche Religion, welche Hautfarbe etc.

00:23:42: Pipapo erstmal sind wir als Menschen miteinander unterwegs und teilen selber Gefühle Leidenschaften Ängste Und das finde ich da sehr schön und schließt ja sozusagen auch die Brücke wo wir wieder So ein bisschen, wenn wir mit OMD angefangen haben und dem Bomber und jetzt sozusagen Leningrad und neun Achtzig ja auch das so langsam das Ende des kalten Krieges.

00:24:08: Ja eben ich wollte gerade ihm sagen, dass war er schon auftauen quasi hier schon zu fühlen oder zu erkennen.

00:24:18: Genau, das war halt mit «Viehmachtsegmar» dann an die Macht gekommen

00:24:22: und

00:24:22: mit Glasnost und Perestroika.

00:24:24: Das hatten wir ja alles auch in den deutschen Liedern aber da... dieses Auftauen und wie sich dann auch tatsächlich Regan und Gorbatschow getroffen haben, wenn langsam Abrüstungspläne gemacht haben.

00:24:40: Sicherlich aus der Note heraus dass die UDES es ja einfach komplett pleite war aber trotzdem der Wunsch dahinter war glaube ich auch ernsthaft und wir können nicht so weitermachen weil das führt nicht nur in ein grausames Chaos auf der Welt sondern auch Pekongier.

00:24:56: Ja genau und das zeigt natürlich auch, dass ganze Staatsgebilde natürlich auch verschiedene Phasen durch machen.

00:25:07: Also in dem Fall war es dann halt an die Personen von Gorbatschow natürlich auch so ein bisschen gebunden der sich dann getraut hat Das muss man halt rückblickend ja wirklich so sagen.

00:25:16: Er hat sich getraut, natürlich auch Reformen durchzuführen.

00:25:20: Man sagt neun achtzig ganz klar.

00:25:22: Die Zeichen standen auf Tauwetter!

00:25:25: Ja genau das ist so ein... Also von daher gerne nochmal um dein Gedächtnis vielleicht auch rauf zu frischen einmal wie Ligioel.

00:25:32: Daran beim Rhein und ja es ist ja eine schöne

00:25:40: Piano-Balade

00:25:42: kann man sagen.

00:25:43: Er ist ja auch der Pianoman,

00:25:44: ne?

00:25:45: Ja genau,

00:25:46: natürlich bei...

00:25:47: Also das muss man auch können sich einen großen Flügel auf einer großen Bühne zu setzen und dann einfach wirklich auch ein Lied mit dem Grand Piano dann tragen zu tragen oder tragen zu lassen.

00:26:05: Ab vom Thema, ich hab ja meine CDs immer natürlich alphabetisch sortiert und dann nach Nachnamen alphabetisch sortiert.

00:26:13: Und

00:26:15: da

00:26:16: war eben nach Billy Joel kam Elton John.

00:26:22: Und das ist natürlich auch so ein Piano.

00:26:23: Da passte

00:26:24: es

00:26:25: dagegen bei M. Passte es irgendwann nicht mehr bei mir was musikalisch angeht.

00:26:29: Das stand nämlich nach Metallica.

00:26:35: Aber reiner Mal kommt nicht.

00:26:37: Das ist ein Deutscher, aber Metalliker haben wir gleich leicht nochmal im Angewod.

00:26:40: Ja auf

00:26:40: jeden Fall da.

00:26:41: Da

00:26:41: könnte auch noch mal einen Song auf jeden fall

00:26:44: passend

00:26:44: sein.

00:26:45: Aber wo wir jetzt gerade bei neunzehnundachtzig sind?

00:26:48: Da haben wir noch eine deutsche Künstlerin die nochmal den großen Rückblick beagte nämlich auf Hiroshima oder Hiroshima

00:26:59: Sandra.

00:27:01: Das ist Achtziger.

00:27:02: Also Sandra ist tatsächlich

00:27:05: vom Sound,

00:27:06: vom Song natürlich von ihrem Mann dann auch.

00:27:09: Michael Kretu produziert später mit Enigma in den Neunzigern der auch noch mal erfolgreich war.

00:27:15: Ich glaube mit dem Lied Hiroshima sind wir so ein bisschen an der Grenze in die Neunziger.

00:27:18: ich glaube geschrieben wurde es neunundachtzig und rausgekommen ist es da neunzig aber egal letztendlich ist das ja auch ein Kaffer.

00:27:25: also Hiroshima ist ja von Wishful Thinking eigentlich Siebziger, ja.

00:27:33: Und aber Sandra hat das eben dann gecovert und neu mit diesem Synthes-Sound rübergebracht.

00:27:42: Also damit sind wir jetzt schließlich tatsächlich der Kreis.

00:27:45: In Nola Gay, OMD am Anfang... Ich bekomme gleich wieder darauf zurück!

00:27:50: Und Hiroshima und der Bombenamtwungel.

00:27:52: hier ist das Lied.

00:27:52: Sandra, Hiroshima.

00:27:59: Meine Friedensbewegung habe ich auch damals mit Latzose und Lila Hemmchen, langen Haaren usw.

00:28:05: schon immer so ein bisschen diesen Ökotouch.

00:28:08: Und als wir in Physikunterricht tatsächlich mal auch über Kernkraft

00:28:14: oder Atomkraft sind... Achso, ich dachte, ihr hättet jetzt Atombommen gebaut?

00:28:16: Nein, soweit ging die Praxis nicht.

00:28:18: aber wir haben darüber gesprochen.

00:28:22: Da habe ich dann einen Referat über die militärische Nutzung von Atomkraft eins gehalten und haben mich in der Stadtbücherei mit Büchern versorgt und vorbereitet, wie gesagt Internet gab es nicht.

00:28:36: Und da war eine Grafik, die ich dann abgemalt habe weil ich mein Referat mithilfe eines Overhead-Projektors sozusagen zur Schaustellen wollte Folie kopieren, wusste ich gar nicht dass so etwas ging.

00:28:51: Aber ich habe das abgemalt mit Folienstiften und da war nämlich... ...dass ich einen Kasten gemalt haben mit einem Punkt drin und der Punkt stand für die Sprengkraft der Atombomben, die auf Hiroshima oder Nagasaki abgeworfen wurden.

00:29:07: Und daneben hab' ich dann ein Kasten gemacht mit sechstausend Punkten weil das sozusagen die Damals gegenwärtige Sprengkraft aller irgendwo liegenden Atombomben wiedergaben.

00:29:20: Das heißt also, diese Einsicht war für dich dann sehr eindrücklich weil du einfach sechstausend Punkte werden kannst.

00:29:26: Genau es waren zwei Folienschreiber die dort drauf gegangen sind beim Abmal.

00:29:30: ich habe auch nicht nochmal nachgezählt aber... Ja, also das war die Hauptarbeit dieses Referat.

00:29:40: Aber da haben wir in der Klasse auch tatsächlich Menschen, die das mit der Aufrüstung gar nicht so schlimm fanden und diese nicht diese Latente Bedrohung darin sagen sondern wir müssen es gegen den Russen wären wenn der kommt dann müssen wir uns auch.

00:29:52: und da waren tatsächlich die Vokabularunterschiede.

00:29:55: Die redeten nämlich von Kernkraft und fanden auch Kernkraft gut, weil das ist ja Kerr nicht.

00:30:00: Und ich hab von Atomkraft geredet.

00:30:02: Weil Atom, dass es immer ein bisschen unberechenbar und gefährlich war.

00:30:06: Das war tatsächlich eine Aufspaltung, die später durch Nachrichtensendungen mitgekriegt wird.

00:30:14: Wer von Kernkraftenergie redete, der fand das erst mal ganz gut.

00:30:18: Die Atom-Kraftgegner haben eben dieses Lokabular benutzt.

00:30:25: Ja, aber jetzt hören wir erst mal in Dondra.

00:30:26: Jetzt habe ich da ganz viel.

00:30:28: Genau, auf jeden Fall Hiroshima oder ja?

00:30:30: doch es wird genau... Es wird nämlich so betont im Song und eigentlich ist es Hiroshima, aber Hiroshima.

00:30:41: Wir hören uns gleich wieder!

00:30:45: anderes thema wir lassen jetzt mal den kalten krieg hinter uns beziehungsweise wir gehen jetzt auf eine andere ebene.

00:30:52: und was hast du uns damit gebracht?

00:30:55: es war dass man sozusagen natürlich diese gesamt bedrohung wo man alle irgendwie ein bisschen angst vor hatte egal wie man zu militär oder sowas steht aber vielleicht mal tatsächlich in dem Bereich von denen die Kriege führen müssen, nämlich die Soldaten.

00:31:11: Ach so ich dachte jetzt generell da oder...

00:31:13: Sagen zwar, aber die Ausführenden im Schützengraben sind ja...

00:31:21: Die Warpics wie es Black Sabbath ist natürlich ausgedruckt.

00:31:24: Genau das wäre so zu sein dieses Thema.

00:31:27: Und

00:31:28: die Kriegserfahrungen, die da eben wieder gespielt werden auch mit Veteranen und Umgang mit denen

00:31:34: usw.,

00:31:34: da könnte man natürlich auch was jetzt kein Film-Podcast, Natürlich Rambo, John Rambo.

00:31:41: Der ist

00:31:43: Veteran und hat keine Mutenderfahrung

00:31:45: gemacht in Vietnam und auch in den USA schwer.

00:31:50: Wie das

00:31:50: war?

00:31:51: Ja genau.

00:31:54: Also geboren nach vierten Juli mit Tom Cruise und andere Sachen wo das dann eben verarbeitet wurde oder überhaupt die ganzen Filme zu, zum Vietnam Krieg.

00:32:05: Natürlich

00:32:06: auch.

00:32:06: Und dann ja Saving Private Ryan und Achter.

00:32:08: Aber gut ist ja kein Film-Podcast.

00:32:10: Ja,

00:32:11: wobei, warum können wir auch mal machen

00:32:13: natürlich.

00:32:14: Aber... Der Film-Musik der Achtziger wäre für den Bereich nochmal.

00:32:18: Wenn so Wind blows, der wird boh wie natürlich.

00:32:20: Ohja, natürlich!

00:32:22: Was war das?

00:32:23: Das war ein Zeichentrickfilm.

00:32:24: Das war

00:32:25: der Zeichendrickfilm, wenn die Atombaum befällt in englisches Bärchen und die haben sich genau gehalten an was immer gesagt wurde es reicht wenn ihr einen metatiefen Bunkergrab da hinlegt um ein bisschen Prepper mäßig Wasser zurücklegen.

00:32:40: Also ich weiß ja aus eigener Erfahrung, das waren auch Erfahrungen der achtziger Jahre tatsächlich.

00:32:46: Ich hatte damals in einer Band gespielt und wir hatten verschiedene Proberäume, mussten dann halt immer wieder umziehen weil kostenlose Proberräume waren jetzt nicht so einfach zu haben.

00:32:58: Dann waren wir bei einem Rechtsanwalt.

00:33:03: Der hatte unter seiner wieder einen Atomschutzbunker.

00:33:07: Das heißt, man ging vom Wohnzimmer aus durch eine Doppelmetalletür.

00:33:14: nach unten dann direkt und da war dann ein recht großzügiger Atomschutzbunker drunter.

00:33:20: Mit Belüftung und also halt unseren Instrumenten, wir hatten da echt viel Platz und konnten den Proberaum ganz friedlich zweckentfremden kann man sagen.

00:33:32: Ja das ist wahrscheinlich auch gut schallisoliert?

00:33:35: Das

00:33:35: auf jeden Fall genau!

00:33:39: Aber das zeigt natürlich schon dass viele Leute sich damit beschäftigt haben.

00:33:44: Aber wir waren eigentlich gar nicht... Genau,

00:33:46: wir wollten ja jetzt auf die Soldaten

00:33:48: und da ist... Und sie hatten keine Atomschutzbunker direkt?

00:33:51: Nein genau!

00:33:51: Sie mussten

00:33:52: im Schützengraben liegen und auch da geht es natürlich durch die Kriege hindurch.

00:33:56: also die Wir dann eben Entweder die Erfahrung aus dem Zweiten Weltkrieg oder manchmal sogar auch aus dem Ersten-Weltkriege.

00:34:04: Genau, wir hatten ja Franz Josef Degenhardt was glaube ich.

00:34:08: Anders

00:34:09: war der vom ersten Weltkrig da.

00:34:12: Genau das war das von erstem.

00:34:15: Also es ist ja auch ein Cover Song gewesen.

00:34:17: aber wo es eben darum... Es ist an der Zeit, hieß das Lied und diese Erfahrung aus einem Erstenweltkriegel, was ja auch im Westen nichts Neues als Filme kam.

00:34:28: dann darauf hinkäme.

00:34:30: Aber ja, um in diese Sache zu gehen würde mir als erstes tatsächlich Paul Hardcastle mit Nineteen...

00:34:37: Da dachte ich jetzt auch sofort dran genau.

00:34:40: Also Vietnamkrieg.

00:34:42: Paul Hard Castle eigentlich er war Britte und hatte aber einen Disco-Hit gemacht und zwar mit Ninteen dass wir er sachte das durchschnittliche Alter der amerikanischen Soldaten in Vietnam war

00:34:58: Während im Zweiten Weltkrieg das Durchschnittsalter noch sechsundzwanzig Jahre war, war es in Vietnam Nineteen.

00:35:04: Ich glaube es ist nicht statistisch haltbar aber...

00:35:08: Egal!

00:35:09: Es war sozusagen ein ja auch so ein typisches Astiger Ding was ja auch Nummer einzig in einigen Ländern war, auch in Deutschland.

00:35:19: Ich habe das kennengelernt auf einer Sommerfreizeit.

00:35:21: Wie am Baulichen!

00:35:24: Und ja, dachte man wahnsinnig auf den Text und hat sich dann irgendwie ins Bett gelegt... ...und dann dran gedacht, ach die armen neunzehnjährigen Soldaten.

00:35:35: Neunzehnt war für uns als dreizehnjährige auch schon uralt aber... Beim ersten Hören dieses Liedes dachte ich, oh da war die Platte kaputt, weil das

00:35:45: aufgenommen hat.

00:35:46: Ja richtig.

00:35:47: Das Stotternweil in den Vietnamen wird.

00:35:52: Leiterlich muss man sagen wie fröhlich naiv erfahren und bescholten man war dass vor dem Lied auf dem Mixtape Opus Life is Life war und danach Zoff Sauerland.

00:36:08: Ah Klassiker!

00:36:10: Das ist das Sauerland-Lied.

00:36:12: Paul, Hartklassel und Nineteen.

00:36:15: Man war halt manchmal auch anspruchslos.

00:36:19: Also haben wir es die gute Mitte dieses Mixes.

00:36:22: Wir waren mal in Paul, Hardcastle und Ninenteen.

00:36:25: In Vietnam etwas Nineteendestruction!

00:36:31: Eigentlich auch kein, also schon natürlich ein, wie soll man sagen sehr dynamischer Discosong aber auch mit so melancholischen Untertoren.

00:36:40: Also angemessen eigentlich schon

00:36:42: In gewisser Weise

00:36:43: ja.

00:36:44: Also es gab natürlich damals auch irgendwie die Frage, kann man dazu eigentlich tanzen?

00:36:49: Weil das Thema ist ja eigentlich viel zu ernst und ich meine in Vietnam sind halt auf beiden Seiten natürlich auch viel zu viele Menschen gestorben und grausamste Sachen passiert und kann man dann fröhlich in der Disco darauf abrotten.

00:37:07: Vielleicht

00:37:08: spiegelt das den Zeitgeist auch so ein bisschen wieder.

00:37:10: ne also ich glaube Die Achtziger waren noch weniger als die Neunziger.

00:37:15: So ein Lifestyle Jahrzehnt, aber es war natürlich schon auch die Haltung.

00:37:22: gerade wenn man so die Yappies und Poppa oder sonst was seht... Was kostet die Welt?

00:37:30: Ich höre da so gewisse Spannung raus!

00:37:34: Ja genau.

00:37:34: und das man sozusagen mit dem Bedienen dieser Lifestyle Umgebung, wo dann die Musik auch zugehört hat.

00:37:44: Die Message... Ein bisschen Backward Masking unterbringen könnt.

00:37:50: Du spielst jetzt auf die satanischen

00:37:54: verstecken

00:37:56: Botschaften, die rückwärts abgespielt wurden und holen

00:38:00: sie aus Dach und so.

00:38:01: Nein!

00:38:02: Die ist dann doch nicht wahr?

00:38:04: Egal.

00:38:05: Ja nein aber sozusagen mit darüber als Transportmittel.

00:38:09: Ja, aber es ist wie immer eigentlich.

00:38:14: Also erst gelacht danach gedacht das war so eine Kategorie im Mad-Heft und die älteren werden sich noch erinnern.

00:38:25: und erst hat man über ein Witz gelacht und dann... Oh ja, eigentlich war's gar nicht so witzig und ich denke mal hier bei Paul Hartcastle und Nineteen was?

00:38:36: Genaues gleiche Soldaten

00:38:43: Brothers

00:38:44: in

00:38:44: Arms, Diastrates.

00:38:47: Ein Riesenlied.

00:38:50: Eine riesen Platte.

00:38:51: Also das Album hieß ja auch Brothers In Arms und glaube ich über umderte Wochen in den Charts oder sowas.

00:38:59: Heute nicht mehr?

00:39:00: Oder... Es

00:39:01: war irgendwann mal wieder zum, zum wieder, zum fünfundzwanzigjährigen Jubiläum oder so was aufgelegt wurde.

00:39:06: da ging es mal wieder rein aber früher war er immer Über den Singleregalen oder LP-Regalen hingen ja diese Riesenposter vom Media-Kontroll mit den Top-Hunderten.

00:39:17: Da stand dann eben Vorwoche so und so, so lange

00:39:21: hin in den Schad.

00:39:23: Die brauchen da

00:39:23: kein Neuer ins Lackard

00:39:25: zu

00:39:26: trupfen?

00:39:27: Es war nicht immer auf Top-I oder in den Toptennen aber es waren in den top-hunderts und seit so viele Wochen.

00:39:36: Weil ich auch so ein Listenfreak bin, habe ich mir dann immer angeguckt.

00:39:39: Das ist schon so lange drin und dann hab' ich mir irgendwann

00:39:42: mal eng gemacht.

00:39:42: Du hast das Album gekauft?

00:39:43: Ich hab das

00:39:44: Alben gekauft!

00:39:44: Also nicht das Single sondern das Albom... Und dachte also wenn das Ohl lange schon irgendwo gehypt wird oder gemocht wird, da muss da irgendwas dran sein.

00:39:55: Da habe ich die Platte geholt und dann ist tatsächlich dieses, also eben vielen anderen tollen Sachen vor allem dieser Ich weiß gar nicht, ich glaube zwei Minuten lange Vorbau bis es tatsächlich richtig losgeht.

00:40:09: Was ja leider auf der Best-of-Platte hier man hier vorne das Ding die auch zurecht so heißt.

00:40:13: Im Gekürz auf ein vier Minuten Stück.

00:40:18: normalerweise ist das sechs Minuten.

00:40:20: Das heißt also was hat da jetzt Straits ausgemacht?

00:40:22: natürlich auch dass also auch das getanzt Spiel wollte ich schon sagen von Marc Knopfler?

00:40:28: Absolut

00:40:29: das Picking!

00:40:30: Ja.

00:40:31: Aber auch vom Text her eben sozusagen, dass wir eben Brüder in Waffen sind und was wohl ein Zitat von seinem Vater war bezogen auf... Falkland Krieg.

00:40:43: Das ist eben nicht gut, dass wenn Brüder gemeinsam in den Krieg ziehen und daraufhin hat er dieses Lied geschrieben aber eben auch gesagt es geht nicht nur um diesen Falklands Krieg kommen wir nachher vielleicht auch noch mal drauf sondern generell auf Kriege und als Menschen sind wir doch Brüdern oder Geschwister um divers zu klingen und von daher ist das doch blödsinn gerade dieses melankonische Wie Leningrad, wie die Joel ist das auch tatsächlich?

00:41:11: Ich glaube in jeder meiner Playlists irgendwo drin.

00:41:14: Ja und was passt du denn nicht?

00:41:16: Genau!

00:41:16: Und wenn man jetzt vielleicht nicht so auf Pianos steht, auf Klavier dann ist vielleicht das Gitarrenspiel ja auch der entscheidende Punkt dass man sich das anhört.

00:41:27: Also ich war eher so Teamgitarre deswegen... Der Piano-Man hat mich glaube ich in den nachtzigeren nicht so vom Hockergerist.

00:41:37: Ja, ich konnte so beide sehr breite aufgestellt und...

00:41:42: Wir kommen zum nächsten Song.

00:41:43: tatsächlich und da geht es textlich darum dass einem etwas anderes versprochen wurde als was man dann letzten Endes an der Front erlebt.

00:41:56: Das Song ist In The Armina

00:41:58: und

00:41:59: in den achtzigeren war der Interpret oder die Band A Status Quo.

00:42:04: Zumindest, wie da in Schatz gelandet sind.

00:42:07: Ursprünglich glaube ich ja von Bolland im Bollands.

00:42:11: Was auch achtzig war, ich glaube ein achtzige

00:42:13: oder so.

00:42:14: Wer tatsächlich auch noch hier passend aber... nicht dieser Hit geworden.

00:42:19: Das große Comeback von der siebziger Jahre Buggy Rock Band, die sich da halt noch einmal verjüngt haben und mit Rossi.

00:42:30: Und da habe ich tatsächlich auch eine Erinnerung.

00:42:32: wieder war es ne Freizeit wo ich war und Tischtennisplatte und wir haben immer Tischtennes Rundlauf gespielt Und da haben wir dieses Lied dann in Endlos Schleife, glaub

00:42:45: ich gehört.

00:42:47: Epidemi-Kassette zurückgespult oder Umdiskment of Repeat gedrückt.

00:42:51: war das nicht?

00:42:51: Das heißt einer durfte nicht mitspielen, sondern müsste dann

00:42:54: irgendwie sein.

00:42:55: Ja, man ist ja manchmal auch rausgeflogen und bei der sozusagen dran dran.

00:43:01: Wichtig war bei dem Lied ähnlich wie bei der Whitney Houston Challenge von Hier I Will Always Love You, wo dann diese Pause ist, wo man einen richtigen Zeitpunkt um die Trommel

00:43:13: zu schlagen hat.

00:43:14: War es da eben das Richtige?

00:43:15: Wo das now und the army know...

00:43:20: Stimmt ja!

00:43:20: Mit dieser Pause.

00:43:22: Und das ist dann, er meint den Bridge bei dem Lied auch ein bisschen später Das kann richtig zu treffen.

00:43:27: Und eine Herausforderung war dann, als diese Steierung war mit Missiles flying over your head and shot-swing out in the dead of the night.

00:43:36: The surgeon calls... Stand up and fight!

00:43:40: Und das halt richtig mitzubehören.

00:43:41: Das war ganz richtig dieses Stand-up-Infight zu schreiben.

00:43:45: Ja,

00:43:45: stimmt!

00:43:46: Es geht dann... Also es geht nicht eine Octave höher aber das ist eine Rückung habe ich mir sagen lassen.

00:43:55: Das ist ein musikalisches Stilmittel um quasi die Dynamik nochmal aufzufachen und zu entfachen.

00:44:04: Wir hatten noch gar nichts drüber gesprochen ne?

00:44:06: Es geht in dem Text natürlich auch um Vietnam

00:44:10: und

00:44:10: um die ja, die neunzehnjährigen unter anderem.

00:44:15: Die Soldaten auf jeden Fall.

00:44:16: es geht natürlich schon so ein bisschen um den Kontrast.

00:44:20: was wird uns versprochen?

00:44:23: Nämlich ihr könnt auch irgendwie an der Front einfach im Bett liegen.

00:44:29: den ganzen Tag ist nichts zu tun.

00:44:31: in Wirklichkeit ist aber an der front einfach nur die Hölle.

00:44:36: Ihr werdet eure Freunde sterben sehen und es gibt keinen zurück vielleicht.

00:44:42: Und selten so auf den Punkt gebracht, jetzt sind wir im Film wie bei Frustkampf der ja mit seiner Naivität richtig guter Soldat wird.

00:44:49: was auch noch mal... Du bist umso besser bist du.

00:44:54: also kommt dadurch ein bisschen rüber wie er die Waffe schnell zusammensetzen kann oder Drill Sergeant ihn auch loben muss Was für ein Genier ist, obwohl das eben nicht ist.

00:45:04: und dann wie in Vietnam die erst mal nur irgendwo hinhinschleichen.

00:45:09: Dann regnet es mal die ganze Zeit und dann kommt ja dieser Angriff wo er dann Lieutenant Dan rettet und Baba eben nicht retten kann.

00:45:16: Und da wird diese Navität mit der viele auch verführt wurden um diese Gebiete zu ziehen in ein völlig fremdes Land zu einem völlig fremmenden... Ziel.

00:45:31: und ja die Absurdität dieses Krieges dann oder vielleicht das Krieg ist insgesamt, wird da sehr schön einfach Augen gemalt wenn man dahinter die Zahlen

00:45:43: gucken kann.

00:45:44: Genau und was man auf jeden Fall sagen kann es das Status Quo Variante.

00:45:49: Es ist ja ein sehr rockiger Song es strahlt so eine gewisse Naivität auch aus und zwar dadurch, dass der Text sehr rhythmisch vorgetragen wird.

00:46:00: Also es ist schon sehr in das Rhythmusschema reingepresst und der Rhythmus gibt eigentlich so den Takt oder die Geschwindigkeit vor nicht der Text an sich.

00:46:14: also Man hört das eigentlich erst, wenn man eine andere Version dagegen hört.

00:46:20: Und zwar ist es von der slovenischen Musiker-Kollektiv Leibach.

00:46:28: Von dem fourneutziger Album NATO passender Titel wo sie halt wirklich alle möglichen Kriegssongs gekovert haben und da sind natürlich auch in the army now dabei.

00:46:40: Leibach machen da ein absolut depressives, schreckliches, gruseliges Sounderlebnis draus.

00:46:48: Also was halt wirklich überhaupt nichts Fröhliches mehr hat.

00:46:51: Also Leibacher habe ich einige Sachen gehört, welche Cover und so weiter.

00:46:55: also gerade live ist live oder so.

00:46:56: Live is life!

00:47:00: Genau man hatte einfach der Sänger Milan Frasch, er hat eine sehr monotone Stimme immer sehr tief Ja, verlässt einfach diesen Duktus auch gar nicht.

00:47:12: Ich würde es vorschlagen, wir hören auf mal in beide Versionen rein und vielleicht können wir auch noch die Bolland-Version mit dazunehmen.

00:47:18: dann haben wir drei auf einmal.

00:47:20: Ja das ist doch logant Interpretation des einen Sachen.

00:47:24: Und ich gebe dir recht dass tatsächlich Status Quo diese ja gut ist schon fast ein eins zu eins Gabber von Bollander aber eben mehr dieser Marschmusik was ja sozusagen Tärische irgendwo ist und Leibach dagegen komplett freigespült sind.

00:47:43: Ja genau, wir hören rein und hören uns gleich wieder!

00:47:51: Das war Endi Aminau und jetzt sind wir in der Armee.

00:47:54: und jetzt kommen wir zurück aus dem Krieg und es geht uns gar nicht so gut.

00:48:02: Du spielst auf Metallikaren?

00:48:03: Auf jeden Fall.

00:48:07: Da sind wir jetzt im ersten Weltkrieg.

00:48:09: oder die Geschichte eines Soldaten aus dem ersten Welt Kriegen.

00:48:12: Antikriegs-Roman Johnny Gattesgan von neun und dreißig, glaube ich was auch in den siebzigern verfilmt wurde In dem Video von Metallica One werden da aussehen auf jeden Fall gespielt.

00:48:26: Der Soldat um den es geht der hat in einer Explosion eine granate arme Beine Gesichtsstimme Augen und Ohren verloren war noch bei vollem Bewusstsein, aber in dem Resten seines Trapas gefangen.

00:48:41: und die Story ist wohl dass James Hetfield den Roman in der Schule gelesen hat oder davon irgendwas wahrgenommen hat.

00:48:52: Und dann daraufhin das Lied im achtnachtziger Album Injustice for All

00:49:02: Das legendäre, das Album mit viel Bass.

00:49:07: Ohne Bass!

00:49:11: Das musst du besser wissen.

00:49:13: aber es geht ja fast wie eine Ballade los.

00:49:17: Also ein bisschen nass und

00:49:18: ganz sanft...

00:49:21: steigert sich dann aber in ja fast schon Maschinengewehrsalven, wo Lars Ulrich eben...

00:49:29: Erstaunlich eigentlich.

00:49:30: Man sagt ihm ja nach dass er nicht der tighteste Drama auf Erden ist, aber

00:49:37: zumindest sehr schnell.

00:49:38: also in diesem Lied ist er sehr schnell.

00:49:39: Also

00:49:40: er ist über sich selbst hinausgewachsen vielleicht bei so einem Song.

00:49:43: Na gut Ja, aber da auf jeden Fall auch das ist wieder ein längeres Lied mit, glaube ich sieben halb Minuten

00:49:50: Aber natürlich wirklich fürchterlicher Inhalt.

00:49:55: Kriegsversehrte ein Thema für sich, ich meine früher kannten wir alle irgendjemanden der irgendwie mit einer...

00:50:04: Ja entweder mit einem Ärmel der Lose hin oder mit Krücken unterwegs war, weil ein Bein verloren war.

00:50:12: Wir sind dann tatsächlich in den Siebzigern und Achtziger noch aufgewachsen, dass man eben Kriegsverserte auf der Straße hatte und so ein bisschen einen kleinen Einblick wie das tatsächlich sein kann.

00:50:31: So du hast noch zwei Sachen mitgebracht und zwar einmal The Boss zu Bruce Springsteen, der in den achtziger Jahren auch schon eine laute Stimme auch gegen den Krieg war.

00:50:44: Und was hat er da?

00:50:48: Ich seh ich hier, was für ein Song hat er?

00:50:52: Ich weiß gar nicht ganz genau.

00:50:53: Da müsste man wahrscheinlich mal nach recherchieren.

00:50:56: Aber etwas Star war glaube ich von neunzigzig dieses War-Antikriegs-Song.

00:51:04: Auch wieder so

00:51:05: Tanzflächenfeger.

00:51:08: Genau

00:51:08: und auch im Vietnam Kontext eben aufgenommen.

00:51:13: Da gibt es eben eine absolut geniale Live-Version, die auf diesem Livealbum von Bruce Springsteen und NC E Street Band ergibt sich dann so ein kleiner Einführungsrede bei dem Lied.

00:51:25: Und dann ist das irgendwie, wie man's erzählt... Das schon oft Zehn zu drehen!

00:51:31: Und dann eben, cause what I'm talking about is... Du verstehst, was ich meine.

00:51:49: Das höre jetzt ein Mono ab.

00:51:54: Ja sorry aber das war auf jeden Fall.

00:51:56: dann kam dieses geschriehende War

00:52:00: auf elf

00:52:00: Zwölf rüber.

00:52:01: und gerade dieser Aussage wofür es krieg gut

00:52:05: für

00:52:06: absolut

00:52:07: nichts!

00:52:10: Natürlich gibt es den Song auch auf dem besagten Leibach Album.

00:52:16: Da allerdings dann in einer etwas gemäßigteren Version, aber spannend.

00:52:23: Kannst ja auch wieder einspielen, da kann man nicht vergleichen.

00:52:24: Auf jeden

00:52:25: Fall genau!

00:52:25: Dann haben wir auch hier wieder Adventstar das Original, dann Bruce Springsteen und Leibacher.

00:52:33: Es ist natürlich auch von der Ehren gecovert worden, aber...

00:52:35: Was wir auf gar keinen Fall unterschlagen dürfen, ist natürlich dass Frankie goes to Hollywood war ebenfalls gecovered haben und das packen wir auch noch mit in die Playlist.

00:52:46: Dann geht die

00:52:46: tatsächlich richtig schön lang!

00:52:48: Und total tanzbar bis Bruce Springsteen kommt und die Tanzfläche leert.

00:53:00: Ja genau das war also.

00:53:03: Ja, wenn wir es zum Ende kommen, ja reden wir schon relativ lang.

00:53:06: Dann würde ich tatsächlich noch mal einen Faden aufgreifen was in dieser Reihe wo wir gerade sind also Schicksale von Soldaten hinein kommen.

00:53:15: und mit dem Anfang zweiter Weltkrieg würde ich Water Boys Red Army

00:53:20: Blues Blues deutet natürlich schon darauf hin, dass nicht alles frile Freude Eierkuchen ist.

00:53:27: Genau und ich weiß nicht, kennst du Butter Boys?

00:53:30: Nein!

00:53:31: Wir müssen reinhören.

00:53:32: erstmal The Waterboys Red Army Blues von Ninzent Vier Nachtzig Das war

00:53:41: Waterboys red army blues

00:53:45: Und der Song steigert sich hier hinten raus.

00:53:48: dann doch noch so ein bisschen.

00:53:49: Ja ja.

00:53:50: Also relativ gleich klingend, dieses nötige und so weiter aber immer wieder.

00:54:00: Also es hat auch was... Ja, Redundantes.

00:54:04: Aber ich finde mit dem leichten Steiger rum, wie hast du das genannt eben bei ... ... in den Herminau?

00:54:10: Wie das dann sozusagen

00:54:11: nicht so eine Rückung ist.

00:54:13: In diesem Fall ist es dann ja glaube ich einfach ein bisschen kaos.

00:54:16: Also ein bisschen disharmonieren.

00:54:19: Die Story die da erzählt wird im Lied dass eben einen sowjetischen Soldat der roten Armee nach Berlin kam im zweiten Weltkrieg Und da auch zum ersten Mal auf amerikanische Soldaten-Trip, die ja quasi kurz nacheinander in Berlin ankamen und damit das Ende des beiden Weltkriegs auch eingeläutet haben.

00:54:41: Die sind ja gar nicht so viel anders als wir.

00:54:44: Und kam dann zurück, aber nicht nach Kier wo er ja nicht herkam.

00:54:50: Sein Zug wurde weitergeleitet nach Sibirien weil auf Befehl Stalins die ganzen Soldaten der Roten Armee die Kontakte mit Amerikanern hatten Westerneist waren und damit in der Gefahr standen im Land selber gegen den Kommunismus zu sein.

00:55:08: und die kam ins Rulack.

00:55:11: Und das ist sozusagen, Stalin hatten mir eben sozusagen auch eine Politik.

00:55:16: Das sind irgendwie zwei Romane die da verarbeitet waren.

00:55:19: also diese Verwestlichung die mir da befürchtet wurde und ich finde ihr einfach wahnsinnig brachial genial.

00:55:33: Wenn man das weiß, fährt man quasi im Zuch mittendach siebieren.

00:55:36: Es ist so ein bisschen wie das Rattan über den Schienen

00:55:38: ender aus.

00:55:40: und auch die Motive, die da drin sind dieses Seventeen Years Old Neverkiste Girl Das haben ja woanders.

00:55:48: also man wird schon als Jugendlicher sozusagen auch begeistert von der

00:55:53: Kriegs

00:55:54: Euphorik, die es da dann im ersten und zweiten Weltkrieg oder Nineteen Vietnam gab.

00:56:00: Und ja ich will mich auch für mein Land einsetzen und ich bringe die Freiheit um Kommatel zurück und so ein Scheiß.

00:56:07: Das wird aufgenommen was es in anderen Liedern gibt und was sich auch spannend findet am Anfang den Ratschlag seiner Mutter eben Es kommt nicht darauf an wie viel Deutsche du umbringst sondern es zählt wie viele Menschen du befreist.

00:56:20: Na gut

00:56:23: Auch da kann man drüber diskutieren.

00:56:24: Aber sozusagen, also dieses Freiheits-Movement was sozusagen auch hinter manchen Kriegen steckt, das natürlich aber im Endeffekt ihn nicht in die Freiheit geführt hat, obwohl er es ja eigentlich mit geschafft hat wenn man die politische Dimensionen damals, Befreiung vom Nationalsozialismus, was ja auch fünfundachtzig dann mit der berühmten Rede von Weizecker war den achten Mai als Tag der Befreiungen zu haben wie aber jedes Land irgendein Scheißsystem ist.

00:56:53: Also Demokratie als tatsächlich beste aller möglichen Staatsform, aber auch da gibt es immer wieder Notwendigkeiten rumzuschrauben.

00:57:01: Das erleben wir gerade in Zeiten wie diesen.

00:57:03: Ja oder nicht Notwendigkeit.

00:57:08: Ja also von daher ist das sozusagen ein bisschen rückkoppelig auch an dieses Greenfields of France was Johannes Waddan eben das ist an der Zeit übersetzt hat Damit wir bewegen uns da raus aus den Achtzigern, aber auch genial in dieser Reihe vielleicht zu nennen Motorheads Nineteen Sixteen.

00:57:30: Von ein neunzig war es glaube

00:57:31: ich.

00:57:31: Genau das ist knackt.

00:57:35: Ja gehört noch irgendwie zum Nachtsigan.

00:57:38: Aber

00:57:38: damit... Das ist so ein schöner Ja, weiß nicht Schlusspunkt oder Dokumentpunkt weil die Liste ist noch lang nicht.

00:57:44: Die Liste is wirklich lange und wir sind jetzt schon über eine Stunde am Reden und ich find's auch super spannend auf jeden Fall.

00:57:53: Wir haben doch gar nicht die ganzen Konflikte besprochen.

00:57:58: also es gab ja in den Achtzigern wirklich unzählige Kriege wie es eigentlich immer gibt natürlich Und es waren andere Konflikte und natürlich haben sich dann auch die Künstler und Bands auf diese Konflikte bezogen.

00:58:15: Ich denke mal, wir sollten in einer weiteren Folge einfach darüber sprechen

00:58:22: was

00:58:22: mit den Valkland-Inseln auf sich hatte.

00:58:26: Nordirlernkonflikt?

00:58:27: Genau!

00:58:29: Vietnam war ja eigentlich schon vorbei aber das hat trotzdem noch sehr lange nachgehalten.

00:58:35: Und ja, ich denke mal wir werden uns da einfach nochmal zusammensetzen und dann auch darüber sprechen.

00:58:42: Weil die Popmusikliste ist ja unheimlich lang und sehr ergiebig was das angeht.

00:58:48: Ja und sind es auch ein paar Perlen, die ich noch einmal gefunden habe im Recherchieren, die mir damals beim Übern gar nichts sagten oder ich hab sie nicht gehört.

00:58:55: aber jetzt nochmal im Nachklang ey das ist achtziger ist ja

00:58:58: cool!

00:58:59: Ja auf jeden Fall.

00:59:01: Manchmal denkt man hätte schon alles gehört, aber das ist längst

00:59:04: nicht so.

00:59:05: Also wir werden auf jeden Fall Bullet and the Blue Sky Dogs of War kennenlernen und wir werden hören was die Generals talken.

00:59:15: Oh ja Midnight Oil!

00:59:18: Wir haben einiges noch vor uns und dann würde ich sagen... Sehen wir uns wieder, setzen einen Doppelpunkt.

00:59:26: Und

00:59:27: vielleicht sind ja einige die das hören auch sozusagen und denken hey da war in der Liste fehlt aber das so noch dann wäre das bestimmt auch netten Hinweis zu geben und dann gucken wir warum wir das denn vergessen haben oder ob das vielleicht noch sozusagen in der liste vorkommt die wir noch hier vor uns liegen.

00:59:44: haben auf jeden fall Alles klar, dann lieber Stefan.

00:59:47: Dann hören wir uns wieder und setzen uns nochmal zusammen mit positiven Botschaften zu gruseligen und schlimmen Themen.

01:00:01: Also ich denke die Message ist angekommen und jetzt seid ihr gefragt!

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Über diesen Podcast

Synthpop und mehr: Boys Of Summer taucht ein in den Sound der 80er. 🎸🎹🎧
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von und mit Eckart Maronde, Alex Klug

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